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„Icarus“ – Deon Meyer

Schon einmal berichtete ich, wie mich die Romane um Bennie Griessel in ihren Bann ziehen. Es ist nicht der eigentliche Thriller, der mich fasziniert – es ist die Hintergrundgeschichte.
Von Roman zu Roman breitet sich die History Südafrikas genauso wie derzeitige gesellschaftliche und politische Probleme jenes Staates am unteren Zipfel des afrikanischen Kontinentes aus.

Diesmal erlebt der Leser den Aufstieg des südafrikanischen Weines, der sich einen Namen unter Kennern auf der ganzen Welt machen konnte. Soweit zum Hintergrund.
Bennie Griessel wird an einen Tatort gerufen. Dort findet er einen engen Freund vor – Selbstmord. Bennie, der trockene Alkoholiker, greift wieder zur Flasche und kämpft – Icarus gleich – gegen den Absturz. Wåhrend dessen hat Bennie einen mysteriösen Fall zu klären: Am Strand wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Die Geschåftsidee des Mannes scheint Tatverdåchtige in Hülle und Fülle zu bieten. Er betrieb eine Agentur, die sich um Alibis für Menschen, die fremdgehen wollen, kümmerte. Doch kam sein Mörder wirklich aus seinem Kundenkreis?

Ich finde alle Romane von Deon Meyer lesenswert. Die Gründe legte ich eingangs dar. Empfehlenswert sind diese Bücher auch für alle Leser klassischer Politthriller (z.B. aus Schweden: die Kommissar Beck Romane von Sjöwall/ Wahlöö).

ISBN: 978 3 352 00671 5
Verlag: Rütten & Loening
Hardcover 19,99€ auch als eBook