„Das Labyrinth der Lichter“ – Carlos Ruiz Zafon

1959: Im Auftrag der politischen Polizei soll Alicia Gris das Verschwinden des einflußreichen Ministers Mauricio Valls aufklären. Die Spuren führen die junge Frau zurück in ihre alte Heimatstadt Barcelona.
Als sie ein geheimnisvolles Buch entdeckt, das sich bis vor kurzem im Besitz des verschwundenen Ministers befand, taucht sie tief ein in die Wirren ihrer Vergangenheit: Sie findet Hinweise und Antworten in der Buchhandlung Sempere & Söhne, betritt erneut den Friedhof der vergessenen Bücher.

„Das Labyrinth der Lichter“ bildet den Abschluß der Romane um den Friedhof der vergessenen Bücher. Es gibt ein Wiedersehen mit allen Figuren der Reihe, dessen lose Fäden der vorhergehenden Romane hier kunstvoll miteinander verknüpft werden.
Das Buch präsentiert sich, genauso wie seine Vorläufer, sprachgewaltig, bildhaft, fantasievoll und spielt vor dem Hintergrund Barcelonas 1954, zur Zeit des Franco – Regimes.

„Das Labyrinth der Lichter“ kann einzeln gelesen werden, der Roman ist in sich geschlossen. Ich empfehle allerdings, alle vier Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen …

ISBN: 978 3 10 002283 7
Verlag: S. Fischer

Die Romane um den Friedhof der vergessenen Bücher:

Teil 1: „Der Schatten des Windes“
An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern …

 

 

 

 

Teil 2: „Das Spiel des Engels“
Wir schreiben das turbulente Jahrzehnt vor dem Spanischen Bürgerkrieg, als alles aus den Fugen gerät. Die Bevölkerung Barcelonas explodiert, die Stadt expandiert, Gaudí erschafft seine Kathedrale, Banden kontrollieren ganze Stadtviertel und die Anarchisten zünden ihre Bomben. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von mysteriösen Kriminalromanen und Detektivgeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät…
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige.

 

Teil 3: „Der Gefangene Des Himmels“
Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft.

 

(Bildquellen und Kurzbeschreibungen von amazon.de)

2 thoughts on “„Das Labyrinth der Lichter“ – Carlos Ruiz Zafon”

  1. Hallo Andreas!

    Mir wurde „Der Schatten des Windes“ empfohlen – würdest du die Bücher auch weiterempfehlen?
    Denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich beim Stöbern durch die Buchhandlungen immer wieder kurz zu diesem Buch herüberschiele, aber irgendwie fehlt mir dann doch immer der letzte „Schubs“ einen genaueren Blick hineinzuwerfen.

    Ich lasse ganz liebe Grüße da
    Natascha

  2. Hallo Natascha,

    ganz klar: Ja! Ich finde die Romane unbedingt lesenswert.

    Neben der fantasievollen Geschichte um den Friedhof der vergessenen Bücher lässt sich sehr viel aus dem Leben im Spanien jener Zeit erfahren.
    Es ist aber nicht nur die Geschichte der Romane, die Handlung als solches, die diese Bücher lesenswert machen. Für mich zählt auch die Sprache, der Umgang mit den Wörtern, das Balancieren auf Satzgerüsten, die jedoch nicht geschwollen wirken, als klare Lesensempfehlung.

    Ich hoffe, ich konnte den „Schubs“ zum lesen geben … 🙂
    Andreas

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