„Es klingelt an der Tür – Ein Fall für Nero Wolfe“ – Rex Stout

Diesmal legt sich der bekannte Privatdetektiv Nero Wolfe mit dem FBI an: Die reiche Rachel Brunner wird vom Geheimdienst überwacht, nachdem sie zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuches landesweit verschickte. Nun sucht sie Hilfe bei Nero Wolfe. Es muss doch möglich sein, diese lästigen Anhängsel wieder los zu werden …

Man sollte diesen Roman aus seiner Entstehungszeit heraus sehen. Damals war Edgar J. Hoover Chef des FBI und für die eine oder andere merkwürdige Ermittlungsmethode bekannt. Was die Möglichkeiten der Überwachung einzelner Personen betrifft, ist dieser Roman noch immer erschreckend aktuell.

Ich griff zu diesem Buch, weil mich Nero Wolfe schon seit je her fasziniert. Im Laufe der Jahre verlor ich allerdings den Überblick darüber, welchen Roman ich schon gelesen hatte und welchen nicht (manchmal variieren auch die Titel …).
Jetzt entdeckte ich diese Neuübersetzung/ Neuauflage.

Mein Eindruck zur Geheimdiensstory: Es ist einer der letzten Romane um Nero Wolfe. Im Text zeigt sich das durch „ausgetretene Pfade“. Einiges der skurilen Hauptfigur kommt hier gar nicht mehr so zum tragen, die Eigenheiten wurden schon zu oft in den vorhergehenden Büchern ausgeschmückt (vergeblich suche ich hier Wolfes Sessel, auf dem zwei Personen Platz finden würden, den Wolfe mit seinem Umfang allerdings ausfüllt).
Mir gefielen die älteren Nero-Wolfe-Romane besser.

ISBN: 978 3 608 98111 7
Verlag: Klett-Cotta
Neu übersetzt von Conny Lösch

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