„Der Name der Rose“ – Umberto Eco

Der Name der RoseEs ist nicht leicht, einige Worte über einen solchen Klassiker zu verlieren. Steckt doch in diesem Buch viel mehr, als es den Anschein hat, der Film vermuten lässt.
Der Roman ist eigentlich nicht in eine gewisse Schublade einzuordnen: Weder als historischer Kriminalroman, Satire auf das Leben im Allgemeinen, noch als Lehrbuch für Geschichte.
Es ist alles in allem. – Und genau deshalb lesenswert.

Der Roman spielt 1327 in einem Benediktinerkloster in Italien. William von Baskerville, ehemaliger Inquisitor, wird bei seinem Eintreffen mit einem wunderlichen Auftrag betraut: Der Abt bittet ihn um Hilfe. In der letzten Nacht sprang ein Mönch aus einem Fenster der Bibliothek. War es Selbstmord? Und was hatte der Mönch in der Bibliotek zu suchen – wird sie doch bewacht und behütet. Außer dem Bibliothekar ist es jedem strengstens untersagt, diese Räume zu betreten.
Bald darauf ertrinkt ein weiterer Mönch in einem Schweinebottich, ein dritter liegt tot im Badehaus.
Williams Ermittlungen entdecken das Labyrinth der Bibliothek, er findet vergessene Gänge in den alten Mauern der Abtei, entziffert geheime und verschollen geglaubte Schriften …

ISBN: 978 3 423 21073 9
Verlag: dtv

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