„Die Hexe von Dunwich“ – David Pirie

„Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes“

518lgJcBZcLArthur Conan Doyle war gefangen. Wie kam er hierher? Der Raum, in dem er sich befand, ist dunkel, bedrohlich. Als er erwacht, findet er etwas Essbares vor, trinkt hastig von der bereitgestellten Milch. Den merkwürdigen Nebengeschmack bemerkt er erst, als er erneut in tiefen Schlaf fällt …

„Die Hexe von Dunwich“ ist der dritte und letzte Teil der Trilogie um Joseph Bell und Arthur Conan Doyle. Um einige Dinge, die hier angesprochen werden, besser zu verstehen, empfiehlt es sich, die Trilogie in der richtigen Reihenfolge zu lesen:
– Teil 1: „Die Augen der Heather Grace“
– Teil 2: „Die Zeichen der Furcht“
– Teil 3: „Die Hexe von Dunwich“

Auch im vorliegenden Band finden sich viele Parallelen zu den Geschichten um Sherlock Holmes. So kommt es hier zu Auseinandersetzungen mit dem Serienkiller Cream, der aus den Sherlock Holmes Geschichten als Professor Moriarty bekannt ist. Wir begegnen einem Inspector Langton – sein Pendant ist Lestrate.
Der Verlauf des Romans erinnert an die Geschichten „Der Hund von Baskerville“; „Der sterbende Detektiv“ …
Damit ist auch der letzte Teil der Trilogie (genauso wie die ersten beiden Teile) vor allem Sherlock Holmes Fans zu empfehlen.

Doktor Joseph Bell und Arthur Conan Doyle arbeiteten auch im realen Leben miteinander. Bell gilt als Pionier der Forensik und arbeitete zeitweise in beratender Funktion für Scotland Yard. Er konnte zur Lösung einiger Kriminalfälle beitragen.

ISBN: 978 3 404 17243 6
Verlag: Lübbe

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