„Das barmherzige Fallbeil“ – Fred Vargas

fallbeilVargasMehrere Selbstmorde, ein Jahre zurückliegendes Drama auf einer einsamen isländischen Insel und Robespierres Terrorherrschaft während der französischen Revolution. Wie passt dies alles zusammen?

Als Kommissar Adamsberg im Umfeld der Selbstmorde auf ein merkwürdiges Symbol stößt, ein skizziertes Fallbeil mit zwei verschiedenen Klingen, ahnt er den wahren Hintergrund der Geschehnisse. Doch mittlerweile gibt es weitere Leichen, überall taucht dieses seltsame Zeichen auf. Und was hat eigentlich diese Gesellschaft, die sich mit den Machenschaften Robespierres beschäftigt, damit zu tun? Dann zeigen einige Hinweise auch noch auf ein grausames Drama, geschehen vor Jahren im ewigen Eis, auf einer Insel Islands.
Wahrlich ein unentwirrbares Knäuel, ähnlich dem angeschwemmter Algen. Nur Adamsbergs seltsame Gedankenwelt scheint in diesem Wirrnis den richtigen Ausgang zu finden …

„Das barmherzige Fallbeil“ ist einer der besten Romane von Fred Vargas. Hier erlebt der Leser die Autorin in Höchstform. Sofort fielen mir die typischen skurrilen Dialoge, die exakte Zeichnung der Charaktere und die dichte Atmosphäre auf. Genauso mag ich die Geschichten um Kommissar Adamsberg, genau das macht diese Romane aus.

ISBN: 978 3 8090 2659 4
Verlag: Limes

Kommentar verfassen